Peru / Arequipa: Betriebsführung Wasser und Abwasser

Die Sachsen Wasser GmbH unterstützte den Betreiber wasserwirtschaftlicher Anlagen in Arequipa, Peru, SEDAPAR bei der Privatisierung der Betriebsführung von zwei Kläranlagen und einer Trinkwasseraufbereitungsanlage. Das Projekt stellte eine Komponente des von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, GIZ, durchgeführten und finanzierten „Programmes zur Modernisierung und Stärkung der Siedlungswasserwirtschaft – PROAGUA II“ dar. Das Auftragsvolumen umfasste 75.000 Euro, die Laufzeit vier Monate.  

Die Leipziger Experten arbeiteten mit der SEDAPAR, lokalen Stakeholdern und internationalen Partnern eng zusammen. Die vor Ort duchgeführten Beratungs- und Trainingsleistungen umfassten die Unterstützung der SEDAPAR bei

  • der Vorbereitung des Vergabeverfahrens,
  • der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen und Leistungsbeschreibungen für zwei Kläranlagen und eine Trinkwasseraufbereitungsanlage in Escalerilla und Pedregal,
  • der Entwicklung einer Preisgleitklausel und Anpassungsformel sowie
  • der Entwicklung von Trainingskonzepten und -maßnahmen für das künftige Betriebspersonal des neuen Betreibers.

 

Die Sachsen Wasser GmbH entwickelte unter Berücksichtigung nationaler Richtlinien detaillierte Vergabeunterlagen für die Privatisierung des Anlagen- und Wartungsmanagements. Unter der Zielstellung, die lokalen Kapazitäten des neuen Betreibers perspektivisch zu stärken, wurden im Rahmen der Trainingskomponente Aus- und Weiterbildungsmodule für technische Fach- und Führungskräfte erarbeitet. Mit der Übergabe des Abschlussberichtes an SEDAPAR ging das Projekt jetzt zu Ende.

Zum Engagement in Südamerika

Seit 2013 ist die Sachsen Wasser GmbH im Rahmen des „Pro-gramms zur nachhaltigen Trinkwasser- und Sanitärversorgung - PERIAGUA“ der GIZ in Bolivien tätig und unterstützt bis 2019 zentralstaatliche und regionale Behörden beim Aufbau eines nachhaltigen Wassermanagements. Zwischen 2010 und 2013 führte das Unternehmen Trainings für Wasser- und Abwasserexperten aus Brasilien durch. Davor optimierten die Leipziger Experten den Betrieb einer Kläranlage in Mexiko.

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